
04.08.2012 | Verbraucherzentrale: Fenster zu trotz großer HitzeBERLIN. - Trotz Regen in den vergangenen Tagen, empfindet man die Außenluft nicht wirklich als Abkühlung. Die Temperaturanzeige steht unermüdlich still, die Luft bleibt schwül. Für angenehme Temperaturen in Innenräumen braucht man aber nicht immer zentrale Klimaanlagen oder ein Strom fressendes Kleingerät. Mit preiswerten und umweltschonenden Alternativen lässt sich die empfundene Hitze auch auf einem erträglichen Niveau halten. Hilfreich sind laut Verbraucherzentrale beispielsweise: Eine Abschattung von außen wirkt gegen Hitzeentwicklung am besten. Dazu Jalousien, Roll- und Klappläden schließen oder Markisen einsetzen, auch die natürliche Beschattung (Laubbäume, Balkone, Dachüberstände) ausnutzen. Innen angebrachte Rollos und Vorhänge sind nicht so wirksam wie außen liegende, hinterlüftete Jalousien oder Fensterläden. Um eine möglichst große Reflektionswirkung zu erreichen, sollten die Außenflächen wenigstens hell oder metallbeschichtet sein. Für dauerbestrahlte Südfenster empfiehlt sich spezielles Sonnenschutzglas, das aus eingefärbten oder beschichteten Scheiben besteht. Einen ähnlichen Schutz bieten - meist getönte - Reflexionsfolien, die nachträglich von innen auf Glasflächen aufgebracht werden. Sie sind aber nur begrenzt haltbar. An sehr heißen Tagen nur in den kühlen Morgenstunden oder spät abends ausgiebig lüften. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen. Die Wärmeabstrahlung von Elektrogeräten und Lampen ist nicht zu unterschätzen. Diese sollten an heißen Tagen nur gezielt genutzt werden. Auch der Kühlschrank muss nicht zwingend auf der höchsten Stufe laufen. Zum Frischhalten von Lebensmitteln reichen 6 bis 8 Grad Celsius völlig aus. Mehr Infos: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de |