Energie rund um die Uhr: Heizöl, Diesel, Tankstellen, Solar
24-Stunden-Heizungsnotdienst

Neubau

Das neue Wärmegesetz fordert den Einsatz erneuerbarer Energien oder effizienter Technik zur Wärmeerzeugung. 

Bauherren kommen künftig um das Thema erneuerbare Energien nicht mehr herum. Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen wird es zur Pflicht, bei Neubauten einen bestimmten Anteil des benötigten Wärmebedarfs aus regenerativen Energiequellen wie BioErdgas oder Sonnenenergie zu decken. 

Mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) will die Bundesregierung erreichen, dass bis 2020 ein Anteil von 14 Prozent der in Deutschland benötigten Wärme aus erneuerbaren Energien stammt. Jeder Eigentümer von Gebäuden, die neu gebaut werden, soll zur Nutzung der entsprechenden Energiequellen verpflichtet werden. Diese Pflicht trifft Privatpersonen und Unternehmen ebenso wie den Staat selbst. Wer mehr Erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung einsetzt, als vom Staat gefordert, kann dafür Fördermittel erhalten. Ersatzweise ist es möglich, mit Energiesparmaßnahmen, dem Einsatz von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) oder dem Anschluss an Nah- und Fernwärmenetze die Vorschriften des EEWärmeG zu erfüllen. Verbindlich wird das Gesetz für Gebäude, für die nach dem 31.12.2008 ein Bauantrag gestellt wird.

(c) Heike Hering / PIXELIO


Lösungen auf Erdgas-Basis
Auch Verbraucher, die auf Erdgas oder BioErdgas als Energieträger zur Wärmeerzeugung setzen, können die Maßgaben des EEWärmeG erfüllen. Etwa, wenn sie moderne Brennwerttechnik in Verbindung mit Solarkollektoren nutzen. Hierbei kann der Bauherr auf eine technisch ausgereifte Kombination zurückgreifen, die zudem die wirtschaftliche Belastung für den Nutzer gering hält. Auch erdgasbetriebene KWK-Anlagen erfüllen das EEWärmeG. Kleine, hocheffiziente Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser stehen marktreif zur Verfügung. Das eingesetzte Erdgas wird dabei optimal zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Mit dem Anschluss an Wärmeversorgungsnetze, die zum überwiegenden Teil aus regenerativen Energiequellen wie BioErdgas gespeist oder auf der Basis von KWK betrieben werden, wird das Wärmegesetz der Bundesregierung ebenfalls erfüllt. Gemeinden und Gemeindeverbände können Bauherren künftig sogar dazu verpflichten, das Haus an solche bestehenden Nah- oder Fernwärmenetze anzuschließen.
 
Noch in der Entwicklung ist die Ergaswärmepumpe, die auf einer Kombination aus Erdgas und der regenerativen Energiequelle Erdwärme beruht. Hat diese Technologie Marktreife erlangt, wird sie zur echten Alternative gegenüber der stromgetriebenen Wärmepumpe werden, da sie sowohl technologische wie auch wirtschaftliche Vorteile aufweist.

Zusätzliche Fakten und Hinweise zum neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz sind unter der Rubrik „Gesetze / Verordnungen“ auf der Internetseite www.erneuerbare-energien.de des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.